Auf dem Weg nach Norden gerät die Polarstern mehr und mehr in die Bereiche
der turbulenten Polarfront, einer Zone mit besonders unvorhersagbarem Wetter und heftigen
Stürmen. Noch einmal gefriert die Gischt an den Metallteilen und bildet
eigenwillige Formen. Doch je weiter nördlich unsere Position ist, desto
weniger wird das Eis und auch die Tageslänge nimmt jetzt rapide ab.
Im Süden beginnt bereits der Winter und die Polarnacht bricht an. Wir werden
noch einmal durch spektakuläre Polarlichter belohnt, die sich leuchtend rot,
grün und weiß wie riesige Strahlen über den südlichen Sternenhimmel ausbreiten
und wieder verschwinden.